
Haushaltsrechnung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Eine Haushaltsrechnung gibt einen klaren Überblick über Ihre finanzielle Lage. Sie ist wichtig für die Kreditvergabe.
- Banken nutzen die Haushaltsrechnung, um Ihre Kreditwürdigkeit zu prüfen.
- Mit dem digitalen Kontoblick vom fairen Credit können Sie in nur wenigen Minuten eine Haushaltsrechnung erstellen.
Eine Haushaltsrechnung ist eine einfache Methode, um Ihre Finanzen im Blick zu behalten. Sie gibt Ihnen einen klaren Überblick über Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Sie zeigt, wie viel Geld nach Abzug aller Verpflichtungen übrig bleibt – oder ob Sie möglicherweise zu hohe Ausgaben haben. Das ist letztlich für die Kreditvergabe relevant.
Haushaltsrechnung: Klarheit für Ihre Finanzen
Eine Haushaltsrechnung ist nicht nur bei Kreditanfragen wichtig – sie hilft Ihnen auch, Ihre Finanzen im Alltag besser zu verwalten. Mit einer Haushaltsrechnung wissen Sie genau, wie viel Sie monatlich für feste Ausgaben wie Miete oder Lebensmittel einplanen müssen. So wissen Sie auch, wie viel für variable Ausgaben oder eben Kreditraten zur Verfügung steht.
Warum die Haushaltsrechnung bei Kreditanfragen zählt
Wenn Sie einen Kredit beantragen, braucht es eine Haushaltsrechnung. Kreditgeber wie der faire Credit nutzen die Aufstellung Ihrer Einnahmen und Ausgaben, um Ihre wirtschaftliche Situation zu beurteilen und einzuschätzen.
Es wird also die Frage geklärt: Sind Sie in der Lage, die monatlichen Kreditraten zuverlässig zu zahlen? Für den Kreditgeber ist die Haushaltsrechnung ein wichtiges Instrument, um sicherzustellen, dass Sie nicht zu hohe Schulden aufnehmen.
Mehr Sicherheiten durch digitalen Kontoblick
Mit dem digitalen Kontoblick bietet der faire Credit eine praktische Lösung an, die das Anfertigen einer Haushaltsrechnung vereinfacht. Der digitale Kontoblick analysiert automatisch Ihre Einnahmen und Ausgaben anhand Ihrer Kontodaten. Zudem dient er als Nachweis für Ihr regelmäßiges Einkommen.
Das bedeutet, dass Sie weniger Daten manuell eingeben müssen. Die automatisierte Berechnung basiert auf den tatsächlichen Buchungen auf Ihrem Konto und gibt so ein realistisches Bild Ihrer finanziellen Situation.
Bonitätsprüfung
Bei jeder Kreditanfrage wird Ihre Bonität geprüft. Dabei geht es um Ihre Einnahmen und Ausgaben. Die Haushaltsrechnung bildet die Grundlage dafür. Sie gibt dem Kreditgeber einen detaillierten Überblick über Ihre finanzielle Lage.
Außerdem findet ein Bonitätscheck über eine Auskunftei statt, um zu prüfen, ob Sie in der Vergangenheit Kredite oder Rechnungen zuverlässig beglichen haben. Eine Haushaltsrechnung kann aufzeigen, dass das verfügbare Einkommen zu knapp ist. In solchen Fällen wird oft eine Bürgschaft verlangt, um die Kreditvergabe dennoch möglich zu machen.
Welche Posten gehören in eine Haushaltsrechnung?
Eine Haushaltsrechnung gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über Ihre wirtschaftliche Situation, indem sie alle regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellt.
Das ist der Schlüssel, um festzustellen, wie viel Geld Ihnen monatlich zur Verfügung steht und wie viel Sie für einen Kredit aufwenden können, damit die Tilgung plus Zinsen Ihre finanziellen Mittel nicht übersteigt.
Was sollten Sie in eine Haushaltsrechnung aufnehmen?
Einnahmen:
- Nettogehalt:
Das monatliche Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen ist in den meisten Fällen die wichtigste Einnahmequelle. Es handelt sich um den Betrag, den Sie tatsächlich zur Verfügung haben, um Ihre Ausgaben zu decken. - Kindergeld:
Wenn Sie Kinder haben, zählt auch die Kinderbeihilfe zu den regelmäßigen Einnahmen. - Einnahmen aus Mietzahlung:
Sollten Sie Immobilien besitzen und diese vermieten, gehören auch die Mieteinnahmen zu den regelmäßigen Einkünften. - Weitere regelmäßige Einnahmen:
Dazu zählen zum Beispiel Einkünfte aus Pensionen, staatlichen Unterstützungen, Unterhaltszahlungen oder Nebentätigkeiten.
Ausgaben:
- Miete oder Kreditraten:
Ihre Miete oder die monatlichen Raten für bereits bestehende Kredite (zum Beispiel Immobilienkredite) sind fixe Kosten, die immer an erster Stelle stehen. Diese Ausgaben beanspruchen einen großen Teil Ihres monatlichen Budgets. - Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung):
Diese Kosten fallen für den Betrieb Ihres Haushalts an und variieren je nach Verbrauch. Dennoch sollten Sie diese Ausgaben fest in Ihre Haushaltsrechnung einplanen, da sie regelmäßig anfallen. - Versicherungen:
Dazu gehören Kranken-, Haftpflicht-, Kfz-, Hausrat- und weitere Versicherungen, die Sie monatlich oder jährlich zahlen müssen. - Lebenshaltungskosten:
Lebensmittel, Hygieneprodukte und Kleidung sind unverzichtbare Ausgaben. Es ist wichtig, hier nicht nur pauschal zu schätzen, sondern reale Werte auf Basis Ihrer bisherigen Ausgaben zu verwenden. - Rücklagen und Sparraten:
Um langfristig finanzielle Stabilität zu sichern, sollten Sie monatlich einen bestimmten Betrag für Rücklagen oder Sparziele beiseitelegen. Das ist wichtig, um für unvorhergesehene Ausgaben oder zukünftige Anschaffungen gewappnet zu sein. - Freizeit und sonstige Ausgaben:
Auch Ausgaben für Freizeit, Hobbys und sonstige anfallende Kosten sollten Sie nicht vergessen. Dazu gehören zum Beispiel Ausgaben für Restaurantbesuche, Urlaube, Unterhaltung oder eine Mitgliedschaft im Sportverein.
Digitale Hilfsmittel für die Haushaltsrechnung
Eine sorgfältige Haushaltsrechnung trägt wesentlich zur finanziellen Sicherheit bei, indem sie hilft, das Haushaltsbudget im Gleichgewicht zu halten. Sie lässt sich einfach mit Excel-Tabellen, Apps oder speziellen Online-Tools erstellen.
Beginnen Sie mit der Auflistung aller regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben. In Excel können Sie Ihre Posten in Spalten eintragen und automatische Berechnungen nutzen, um Ergebnisse zu ermitteln.
Alternativ finden Sie online zahlreiche Apps und Tools, die Sie bei der Haushaltsrechnung unterstützen. Bei einigen Banken können Sie Ihre Kontoaktivitäten im Online-Banking automatisiert analysieren und so Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben übersichtlich darstellen.
Bonität: Pauschale Kosten bei der Berechnung
Bei der Berechnung der Haushaltsrechnung und der Prüfung Ihrer Kreditwürdigkeit spielen standardisierte Pauschalen eine wichtige Rolle. So wird Ihre tatsächliche finanzielle Belastung möglichst realistisch abgebildet. Zwei dieser Pauschalen sind die Lebenshaltungskostenpauschale und die Nebenkostenpauschale. Beide helfen Banken bei der Haushaltsrechnung und damit bei der Bewertung Ihrer Bonität.
Lebenshaltungskostenpauschale
Die Lebenshaltungskostenpauschale dient dazu, die monatlichen Ausgaben für alltägliche Lebenshaltungskosten abzuschätzen. Dazu gehören Kosten für:
- Lebensmittel
- Kleidung
- Transport (zum Beispiel öffentliche Verkehrsmittel oder Benzin)
- Körperpflege
- Freizeit und Unterhaltung
Die Pauschale verwenden Banken, weil diese Kosten von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich sind.
Nebenkostenpauschale
Die Nebenkostenpauschale bezieht sich auf die Ausgaben, die durch die Nutzung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses entstehen. Diese Kosten umfassen in der Regel:
- Strom
- Wasser
- Heizung
- Müllabfuhr
- Grundsteuer (bei Eigenheim)
Wie bei den Lebenshaltungskosten können auch die Nebenkosten stark variieren, je nach Größe der Wohnung, Heizverhalten, Anzahl der Personen im Haushalt oder der Region, in der Sie leben. Um diese Unterschiede abzudecken, setzen Kreditgeber eine standardisierte Pauschale an, die auf den Durchschnittskosten basiert.
Der Verbraucherpreisindex
Die Pauschalen, die Banken in der Haushaltsrechnung zur Berechnung der Lebenshaltungskosten heranziehen, orientieren sich in vielen Fällen am Verbraucherpreisindex (VPI).
Da der VPI die allgemeine Preisentwicklung widerspiegelt, stellt er eine realistische Grundlage dar, um abzuschätzen, wie hoch die monatlichen Kosten für private Haushalte im Durchschnitt sind. Diese Pauschale wird regelmäßig angepasst, um sicherzustellen, dass sie den tatsächlichen Lebenshaltungskosten entspricht, die durch steigende oder fallende Preise beeinflusst werden.
Vorteile einer Haushaltsrechnung
-
Klarer Überblick
Sie erhalten mit der Haushaltsrechnung einen detaillierten Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben.
-
Passende Kreditrate
Die Haushaltsrechnung hilft, eine realistische Kreditrate festzulegen, die zu Ihrer finanziellen Situation passt.
-
Optimierungspotenzial
Mit der Haushaltsrechnung erkennen Sie, wo Sie zu viel ausgeben und wo Sie zukünftig sparen können.
-
Bessere finanzielle Entscheidungen
Mit der Haushaltsplanung treffen Sie fundierte Entscheidungen über zukünftige Anschaffungen oder geplante Kredite.
-
Vermeidung von Überschuldung
Dank der Haushaltsrechnung erkennen Sie frühzeitig finanzielle Engpässe.
FAQ: Häufige Fragen zur Haushaltsrechnung
-
Warum ist eine Haushaltsrechnung für Banken bei der Kreditvergabe notwendig?
Die Haushaltsrechnung ist notwendig, um Ihre finanzielle Situation genau zu erfassen und sicherzustellen, dass Sie in der Lage sind, die monatlichen Kreditraten zu bezahlen. Sie zeigt auf, wie viel Geld nach Abzug Ihrer festen und variablen Ausgaben übrig bleibt. Banken können so Ihre Kreditwürdigkeit realistisch einschätzen.
-
Was ist der digitale Kontoblick und wie vereinfacht er die Haushaltsrechnung?
Der digitale Kontoblick ist ein Prozess, bei dem Sie im Rahmen einer Kreditanfrage einen einmaligen Einblick auf Ihr Konto erlauben. So werden Ihre regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben automatisch gescannt, was Ihnen Arbeit erspart. Der Kontoblick liefert ein aktuelles und genaues Bild Ihrer Finanzen.
-
Welche Ausgaben werden in der Haushaltsrechnung berücksichtigt?
In der Haushaltsrechnung werden alle regelmäßigen Ausgaben berücksichtigt, darunter Miete, Nebenkosten (Strom, Wasser, Heizung), Versicherungen, Kreditverpflichtungen und Lebenshaltungskosten. Auch unregelmäßige Ausgaben und Sparraten werden erfasst, um ein vollständiges Bild Ihrer finanziellen Situation zu liefern.
-
Kann ich die Haushaltsrechnung beeinflussen, um meine Chancen auf eine Kreditzusage zu verbessern?
Ja, Sie können Ihre Haushaltsrechnung optimieren, indem Sie Ihre Ausgaben regelmäßig überprüfen und Sparpotenziale identifizieren. Günstigere Strom-Verträge oder der Verzicht auf unnötige Ausgaben wären hier eine Idee. Zudem ist es ratsam, Rücklagen zu bilden und unregelmäßige Ausgaben einzuplanen.
-
Verringert eine Sondertilgung die Zinsen?
Eine Sondertilgung verringert nicht den Sollzinssatz, den Sie für Ihren Kredit bezahlen. Allerdings wird der Zins immer auf die ausstehende Kreditsumme berechnet.
Das bedeutet: Wenn Sie mit einer Sondertilgung Ihre Restschuld verringern, sinkt auch die Zinslast. Das senkt den effektiven Jahreszins, der aus den Gesamtzinskosten des Kredits berechnet wird.
Wir sind für Sie da

Telefon
Wir freuen uns auf Ihren Anruf und sind Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 17 Uhr für Sie erreichbar.

Online Chat
Gerne können Sie uns alle Anliegen auch direkt per Chat mitteilen.

Füllen Sie unser Kontaktformular aus und wir helfen Ihnen baldmöglich.